Der Auftrag

Die Vorgabe der SBB war klar: «via» solle noch mehr zum Reisemagazin werden. Die Zielgruppe solle geschärft, die Leserführung verbessert werden. Und ganz wichtig: Man wolle am gedruckten Heft festhalten. Das ist bemerkenswert: Trotz des allgegenwärtigen Hypes um die Digitalisierung, trotz des Spardrucks, trotz der veränderten Lesegewohnheiten und trotz des schrumpfenden Inseratemarktes will der öffentliche Verkehr den Reisenden unterwegs etwas Besonderes bieten. Dabei soll auf herkömmliches Marketing und klassische PR weitgehend verzichtet werden. Im Zentrum des Auftrags: In jedem einzelnen Artikel solle die Reise-DNA ersichtlich sein. Zudem wünscht sich der Auftraggeber ein neues, wertigeres Papier. «Veredelung» lautete das Schlüsselwort, das Haptik, Gestaltung und Inhalte umfassen sollte.